Kampfrichter

Hallo Schwimmereltern und Schwimmerpartner,

waren Sie schon einmal auf einem Wettkampf? Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass außer den Schwimmern und den Trainern auch viele Menschen in weißen Shirts mit der Aufschrift Kampfrichter in der Schwimmhalle sind.

Hier eine kurze Erklärung, was die zu tun haben.

Pro Bahn braucht man einen Zeitnehmer und einen Wenderichter, zusätzlich mindestens einen Reservezeitnehmer, falls mal eine Stoppuhr ausfällt. An den Seiten des Schwimmbeckens kontrolliert jeweils ein Schwimmrichter den Schwimmstil. Rechts und links vom Ziel sitzen mindestens 5 Zielrichter, die den Zieleinlauf notieren. Außerdem braucht man noch einen Starter und einen Sprecher, und als Chef vom Ganzen einen, oder besser zwei, Schiedsrichter. Hinter den Kulissen sitzen noch Auswerter und Protokollführer emsig an Computern und Kopierern. Zusätzlich wuseln noch einige Helfer durch die Halle, die Zettel mit Zeiten und Informationen hin und her tragen und sich um alles kümmern, was sonst noch so anfällt.

Ohne Kampfrichter wäre kein Wettkampf möglich.

Aber, Kampfrichter kann fast jeder Interessierte werden und Kampfrichter sein ist oft interessant. Als Kampfrichter ist man immer am Ort des Geschehens und kann live miterleben wie das eigene Kind oder der Partner seinen Sport ausübt. Man kann dazu beitragen, dass Wettkämpfe ausgeführt werden können und versteht immer mehr, warum Schwimmer schwimmen. Kampfrichter sein ist manchmal nervig, aber „nur“ zusehen ist auch nicht immer spannend. Um Kampfrichter zu werden muss man einen Lehrgang besuchen, der an drei Abenden in der Woche oder einem Tag am Wochenende stattfindet. Dieser Theorielehrgang wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Danach macht man noch drei Einsätze als Azubi und darf sich dann im weißen Shirt am Beckenrand vergnügen. So, jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Anliegen.

Die Schwimmabteilung braucht Kampfrichter!

Alle Interessierten können sich für nähere Informationen an den Kampfrichterobmann wenden, Jan Kretschmer oder an die sportl.-Leitung.

Wir hoffen Sie neugierig gemacht zu haben.